HUeBro - Haushebung in Ueberschwemmungsgebieten am Beispiel des Elbe Dorfes Brockwitz
HUeBro - Haushebung in Ueberschwemmungsgebieten am Beispiel des Elbe Dorfes Brockwitz

AP 8: Architektur und Technologie

Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur

Prof. Michel Melenhorst, B.Eng. Jens Renneke

Gebäudeschnitt Haushebung, Bild: Jens Renneke, Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe untersucht im ConstructionLab (Prof. Michel Melenhorst, Jens Renneke) die technische Machbarkeit der Anhebung von Häusern. Dabei werden Gebäudetypologien und Hebungsverfahren, Baukonstruktion und Gebäudetechnik näher betrachtet.

Die hydraulische Anhebung eines einzelnen Gebäudekörpers stellt eine besondere Beanspruchung der Konstruktionen dar. Je nach Bauweise, Konstruktion und Material ergeben sich für die Anhebung der einzelnen Gebäudekörper statische und technische Besonderheiten und Beanspruchungen der Konstruktionen während des Prozesses sowie die Notwendigkeit von funktionalen, gestalterischen und technisch konstruktiven Anpassungen nach der Hebung. Vor diesem Hintergrund erfolgen die Untersuchungen zu den baukonstruktiven, technologischen und nutzungsspezifischen Aspekten im Kontext der Haushebung.

In dem Arbeitspaket wurden auf der Basis entwickelter Kriterien und einer darauf aufbauenden Checkliste die Gebäude zu einer Matrix zusammengestellt. Aufgrund der Individualität der Gebäude mit spezifischen Merkmalen und des erforderlichen Detailierungsgrades in der Betrachtung wurden hierfür zusätzliche Ortsbegehungen der Gebäude durchgeführt.

Matrix für Haushebung, Bild: Jens Renneke, Hochschule Ostwestfalen-Lippe

 

Die Matrix zur Typologisierung aller betroffenen Gebäude wurde im Hinblick auf die Durchführung der Haushebung entwickelt sowie eine vergleichende Bewertung unterschiedlicher auf dem Markt befindlicher, hydraulischer Hebeverfahren vorgenommen.

Die vergleichende Bewertung unterschiedlicher auf dem Markt befindlicher, hydraulischer Hebeverfahren ist notwendig, um die Aufwände, Potentiale und Anforderungen für unterschiedliche Gebäudearten und -größen abschätzen zu können. Nur so können Entscheidungen für die betroffenen Gebäude sinnvoll abgewogen und im Hinblick auf den zeitlichen, konstruktiven und finanziellen Aufwand bewertet werden.